Salat mit Weintrauben, Walnüssen und veganem Mozzarella – natürlich selbstgemacht!

September ist Traubenzeit. Für ihren „Veggie des Monats“ September hat Laura sich für unverarbeitete rote und grüne Weintrauben im Salat entschieden. Habt ihr schon mal Trauben im Salat probiert? Besonders in Kombination mit (veganem) Käse schmecken sie sehr lecker. In ihrem Video zeigt euch die Influencerin, wie man veganen Mozzarella ganz einfach zuhause selbermachen kann. Gleich mal reinschauen!

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Von Laura Fruit Fairy

Der Sommer ist vorbei, der Herbst beginnt – und Weintrauben haben Hochsaison! Während wir die letzten – hoffentlich warmen – Spätsommertage genießen, reifen auf den Weinreben des Landes die Trauben zu ihrer vollen Süße heran. Vielerorts werden in diesem Monat Weinfeste gefeiert, um die Ernte zu zelebrieren. Dabei werden die Trauben in ihrer wohl beliebtesten Form genossen: als Wein. Aber auch als Obst oder getrocknet als Rosinen schmecken sie: in Gebäck, wie Rosinenbrötchen und Hefezopf, oder in herzhaften Gerichten, wie z.B. Couscous.

Egal in welcher Zubereitung: Weintrauben sind gesund! Wie jedes Obst, enthalten sie eine Menge an Nährstoffen und Vitaminen. Zwar können Weintrauben im Vergleich zu anderen Früchten nicht mit dem höchsten Vitamin-C- oder Vitamin-A-Gehalt prahlen, doch dafür enthalten sie viele sekundäre Pflanzenstoffe sowie OPC. Damit können sie das Risiko für ernährungsbedingte Krankheiten, wie Diabetes oder Rheuma, senken. Besonders die Kerne und die Haut der Weintrauben enthalten eine hohe Konzentration dieser Wirkstoffe.

Fun Fact: Als „Weintrauben“ werden eigentlich die ganzen Fruchtstände der Weinreben bezeichnet. Die korrekte Bezeichnung für die einzelne Frucht ist „Weinbeere“.

Ich habe diesen Monat ein Salatrezept für euch, das neben Weintrauben und Walnüssen auch veganen Mozzarella enthält. Den kann man nämlich ganz einfach selbermachen!

Veganen Mozzarella selbermachen

Veganer Mozzarella wird aus Nüssen oder Hülsenfrüchten hergestellt. Vor allem Cashews eignen sich sehr gut, da sie viel Wasser aufsaugen können. Für mein Rezept verwende ich allerdings lieber Seidentofu, um auch Nuss-Allergiker damit anzusprechen.

Und so wird’s gemacht:

Lauras Rezept:

Spätsommerlicher Traubensalat mit Balsamico-Dressing und veganen Mozzarella-Kugeln

Mozzarella:
400g Seidentofu
3 EL Tapiokastärke
2 EL Hefeflocken
1 EL Zitronensaft
1 TL Salz
3 EL Kokosöl
  1. Alle Zutaten in einem Food-Prozessor oder Mixer auf mittlerer Stufe verarbeiten.
  2. In einen kleinen Topf füllen und auf mittlerer Hitze zum Köcheln bringen. Circa 2-3 Minuten lang umrühren, bis die Masse fest und klebrig wird, dann vom Herd nehmen.
  3. Eine Schüssel mit Eiswasser füllen.
  4. Mit 2 Teelöffeln kleine Bällchen rollen und ins Eiswasser werfen.
  5. Die Bällchen nach ein paar Minuten mit einer Gabel aus dem Eiswasser holen und nach Bedarf mit den Händen noch etwas runder formen.
  6. Die Mozzarella-Bällchen in einer Schale in den Kühlschrank stellen, bis sie gebraucht werden. Man kann sie auch prima einfrieren oder im Gefrierschrank einfach noch fester werden lassen.
Salat:
1 Handvoll Rucola
2 Händevoll Schnittsalat mit Blüten
1 Handvoll rote und 1 Handvoll grüne Trauben
1 kleine Gurke
optional: ½ rote Zwiebel, in schmale Streifen geschnitten
50g Walnüsse
Dressing:
2 EL Leinöl
2 EL dunkler Balsamico-Essig
2 TL helle Melasse oder Sirup
½ TL Knoblauchpulver
1 TL Senf
frisch gemahlener Pfeffer
eine Prise Cayenne-Pfeffer
  1. Blattgrün gut waschen und putzen. Trauben waschen und, je nach Größe, mit einem Messer halbieren.
  2. Walnüsse mit den Händen zerbröseln und in einer Pfanne ohne Öl bei hoher Hitze 1-2 Minuten lang unter konstantem Rühren goldbraun rösten.
  3. Alle Zutaten außer den Walnüssen in eine Salatschüssel füllen. Das Dressing anrühren und gut unter den Salat mengen.
  4. Den Salat auf zwei Schalen aufteilen und die Walnüsse darüber streuen. Mit den Mozzarella-Bällchen anrichten und nach Geschmack etwas Balsamico-Creme darüber verteilen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

Eure Laura

PS: Eine Variante des Mozzarella-Rezeptes (mit Cashewnüssen anstelle von Seidentofu) findet ihr übrigens auf dem Blog meiner lieben Kollegin Bianca Zapatka.