Farbenfrohe Kürbiszeit: Mit Lea Green in Kürbis-Sorten schwelgen

Im Oktober hat er Hochsaison: der Kürbis. So bunt wie der Herbst, so farbenfroh ist das Angebot an köstlichen Kürbis-Sorten: Ob Hokkaido, Butternut, Muskatkürbis, Bischofsmütze, Spaghettikürbis oder Patisson – jetzt können wir die ganze Vielfalt der Kürbis-Saison genießen.

Im zehnten Teil unserer Veggie des Monats-Reihe bereitet Lea Green mit euch einen ihrer Lieblings-Kürbisse zu: den Patisson.  Vorab gibt sie euch in ihrem Video Tipps, welche essbaren Kürbis-Sorten es gibt und was deren jeweilige Vorzüge und Zubereitungsarten sind. Gleich mal reinschauen!

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Von Lea Green

Kürbisse sind unglaublich vielfältig: Man kann köstliche Suppen mit Kürbis zubereiten, sie füllen oder einfach als Kürbis-Spalten im Ofen garen, Pastasoßen daraus kochen, Lasagnen schichten oder Kürbis in Eintöpfen genießen. Als Marmelade, Chutney oder Kompott schmecken viele Sorten ebenfalls fantastisch. Auch die Kerne können geröstet verzehrt werden oder sind als aromatisches Kürbiskernöl ein Genuss.

Schon gewusst?

Kürbisse gehören zu den ältesten Kultur- und Nutzpflanzen und sind auf allen 5 Kontinenten beheimatet. Eigentlich sind sie kein Gemüse, sondern zählen zur Gattung der (Panzer-) Beeren.
Kürbisse sind gesund und kalorienarm. Sie enthalten viel Vitamin A und E, Kalium und Eisen. Sie wirken entwässernd, ihre Kerne entzündungshemmend. Als Arznei werden sie vor allem gegen Blasenschwäche, Prostataleiden und Nierenleiden sowie bei Magen-/Darmerkrankungen eingesetzt. Das in vielen Kürbissen enthaltene Beta-Carotin unterstützt Sehkraft und Immunsystem.

Jetzt hat der Kürbis Hochsaison

Kürbisse sind lange haltbar: Nach Saison-Ende können sie bis in den Januar hinein (kühl und trocken) gelagert werden. Das Fruchtfleisch lässt sich gedünstet auch gut einfrieren.

Eine ganz besonders hübsche Kürbisart ist der „Patisson“-Kürbis, der wegen seines außergewöhnlichen Aussehens fälschlicherweise oft für einen Zierkürbis gehalten wird. Seinen Namen hat er ebenfalls wegen seines Aussehens (pâtisson heißt auf Deutsch „Bischofsmütze).  Aber er ist ausgesprochen köstlich, mild im Geschmack und einfach zuzubereiten, da die Schale ebenfalls essbar ist.

Daher zeige ich euch heute ein wunderbares, unkompliziertes Rezept für gefüllten Patisson-Kürbis. Guten Appetit!

Leas Rezept:

Gefüllte Patisson-Kürbisse (vegan)

Rezept für 2 Personen:
2 kleine Patisson-Kürbisse (ca. je 750 g)
5 EL Olivenöl
1 Prise Salz
120 g Couscous
210 ml Gemüsebrühe
60 g Zwiebeln
1 kl. Knoblauchzehe
1/2 und 1/2 gelbe rote Paprika (ca. 150 g)
250 g Cocktailtomaten, bunt
Salz
Chili-Flocken (oder Pfeffer)
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Ras el-Hanout
2-3 Stängel Thymian
1 Zweig Rosmarin

Zubereitung (20 Minuten Arbeitszeit + 40 Minuten Backzeit) 

  • Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
  • Kürbisse waschen, den „Hut“ im oberen Viertel abschneiden, Kürbisse entkernen, mit Olivenöl bepinseln und leicht salzen. Die Kürbisse (ohne Oberteil/Kappe) in eine mit Olivenöl ausgestrichene Auflaufform setzen und 25 Minuten im Ofen garen. (Sollte 1 Auflaufform nicht reichen, die Kürbisse einfach in getrennte Formen setzen!)
  • In der Zwischenzeit Couscous in eine Schale geben, mit 120 ml kochender Gemüsebrühe übergießen, durchrühren und in der Schale mit einem Teller abgedeckt bis zur Verwendung quellen lassen.
  • Zwiebel und Knoblauchzehe abziehen und fein würfeln. Paprika waschen, entkernen und würfeln. Cocktailtomaten waschen und halbieren.
  • 1-2 EL Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Die Zwiebel-, Knoblauch- und Paprikawürfel sowie 2/3 der Cocktailtomaten dazu geben und einige Minuten anbraten. Dann den gequollenen Couscous durchrühren und zu den Zutaten in die Pfanne geben. Alle Zutaten nochmals einige Minuten scharf anbraten. Couscous mit Salz, Chiliflocken, Kreuzkümmel und Ras-el Hanout würzen. Einige gehackte Rosmarin-Nadeln und Thymianblättchen untermengen.
  • Nach 25 Minuten Backzeit den vorbereiteten Gemüse-Couscous in die vorgegarten Kürbisse füllen sowie weiteren Couscous und die restlichen Cocktailtomaten in die Auflaufform geben. Die „Kürbis-Hüte“ mit Olivenöl einpinseln und ebenfalls in die Form geben.
  • Kürbisse nun nochmals bei 200 Grad Umluft weitere 15-17 Minuten backen.
  • Patisson-Kürbisse mit hochwertigem Olivenöl beträufeln sowie mit Thymian bestreut und mit Rosmarin garniert servieren.

 

Lasst es euch schmecken!

Lust auf mehr Rezepte von Lea Green? Im April gab es ein schnelles, aromatisches Bärlauchpesto von ihr und im Juli leckeres Kirscheis.